Fussball in Österreich

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Wie in fast allen Ländern der Welt ist auch in Österreich der Fußball in Profi und Amateur Bereich unterteilt. Fussball ist auch in Österreich die beliebteste Breitensportart. So finden in Österreich fast 5.000 Fussballspiele pro Woche statt und bei den Vereinen sind zig-tausende Spieler gemeldet.

Der österreichische Fußball ist wie folgt unterteilt:

Der ÖFB ist die Dachorganisation. Darunter gibt es die Bundesliga und die 9 Landesverbände.

Profibereich

  • Bundesliga (10 Teams organisiert von der Bundesliga)
  • 1. Liga (10 Teams ebenfalls organisiert von der Bundesliga)

Amateurbereich

  • 3 Regionalligen (Regionaliga Ost, Mitte und West)
  • 1. Landesliga (je Bundesland eine höchste Liga wie zB. Wienerliga)
  • 2. Landesliga
  • Bezirks- bzw. Gebietsligen
  • 1. Klasse
  • 2. Klasse
  • 3. Klasse

In der Organisation des Spielbetriebs für Fußball in Österreich sind neben den aktiven Spielern auch tausende (größtenteils) ehrenamtliche Funktionäre und Schiedsrichter tätig. Hinzu kommen noch die Trainer der jeweiligen Teams und natürlich der Nachwuchsbereich mit zig-tausenden Kindern die dem Runden Leder nachjagen. Mittlerweile wird auch Frauenfußball immer populärer!

Wir wollen euch hier Informationen und Links zu Fußball in Österreich liefern ….

Ligareform fix – gültig ab 2018/2019

Die mangelnde Leistungsdichte und vermehrt finanzielle Probleme vor allem bei Vereinen der zweiten Liga haben in den letzten Monaten die Rufe nach einer Reform des österreichischen Spitzenfußballs immer lauter werden lassen. Nun hat die in ihrer jüngsten Hauptversammlung darauf reagiert und grundlegende Veränderungen, die zur Saison 2018/19 greifen, beschlossen.

Nachdem Anfang Mai noch drei verschiedene Varianten der zukünftigen Aufteilung der ersten Ligen Österreichs in der Verlosung waren, hat sich Bundesliga laut ihrem Präsidenten Hans Rinner fast einstimmig für das von Anfang an favorisierte Modell mit künftig zwölf Mannschaften in der ersten und 16 Teams in der zweiten Liga entschieden. Aus der Bundesliga gab es lediglich eine Gegenstimme und aus dem Unterhaus votierten auch nur zwei Vereine gegen die Reform. Neben dem SV Mattersburg sollen der SV Kapfenberg und Austria Lustenau nicht zu den Befürwortern des neuen Modells gehören, das wir nachfolgend im Detail vorstellen.

Die österreichische Bundesliga ab der Saison 2018/19

Zwölf anstatt der bisherigen zehn Mannschaften gehen ab der Saison 2018/19 in der ersten Liga an den Start. Dann treffen alle Teams anders als bisher nicht mehr viermal, sondern zunächst an 22 Spieltagen nur noch zweimal aufeinander. Nach der Hinrunde mit jeweils zwei Duellen werden Play-offs ausgetragen, wobei eine Unterteilung in Meister- und Abstiegsrunde erfolgt.

Die Mannschaften, die nach 22 Spieltagen auf den ersten sechs Plätzen stehen, spielen die Meisterschaft und die Europacup-Startplätze unter sich aus, während die Teams auf den Rängen sieben bis zwölf um den Klassenerhalt kämpfen. Weiterhin steigt nur eine Mannschaft, der Tabellenletzte der Abstiegsrunde, ab.

In der Meisterschafts- und in der Abstiegsrunde treffen alle Vereine an insgesamt zehn Spieltagen jeweils zweimal aufeinander. Insgesamt sind es damit 32 Spieltage und somit vier weniger als bisher.

Offen ist derzeit noch, wie nach der Hinrunde mit den Punkten verfahren wird. Denkbar ist, dass vor dem Start der Play-offs die an den ersten 22 Spieltagen erzielte Punktausbeute halbiert wird, um die Abstände zwischen den Vereinen zu verringern und für mehr Spannung zu sorgen.

Die zweite Liga ab der Saison 2018/19

Auch nach der Reform befindet sich die zweite Liga unter dem Dach der Bundesliga, obwohl unter den künftig 16 statt zehn Teams auch Amateur-Vereine zugelassen sind und es sich nur noch um eine Halbprofi-Liga handelt, in der überdies auch bis zu drei zweite Mannschaften von Bundesliga-Vereinen spielen dürfen.

Die 16 Vereine tragen eine normale Meisterschaftsrunde mit Hin- und Rückspielen aus. Nach den 30 Spieltagen steigt der Meister in die Bundesliga auf und die drei letzten Teams müssen in die weiterhin drei Regionalligen, aus denen die drei Meister im Gegenzug aufsteigen.

Am Ende der Saison 2017/18 steigen im Zuge der Erweiterung die beiden Erstplatzierten direkt in die Bundesliga auf. Und der Tabellendritte der zweiten Liga spielt in Relegations-Duellen mit dem Schlusslicht der Bundesliga den letzten freien Platz im Oberhaus aus.

Alles zu Fussball in Österreich.

Bundesliga Start am 23.7.2016

Die Fußball Europameisterschaft endet am 10. Juli 2016 und bereits 13 Tage später startet die Österreichische Bundesliga in die Saison 2016/2017. Mit dem Aufsteiger St. Pölten kommt ein starkes neues Team einer Bundeshauptstadt hinzu, welches laut eigenen Angaben nichts mit dem Abstieg zu tun haben möchte. Der SV Grödig hat sich hingegen aus dem Profi-Geschäft verabschiedet und wird nächstes Jahr in der Regionalliga West zu sehen sein. Eröffnet wird die Saison am 23. Juli 2016 um 16 Uhr mit dem Duell SK Rapid Wien gegen SV Guntamatic Ried. Das Spiel findet im neuen Allianz-Stadion statt, welches eine Woche zuvor mit dem Spiel gegen Chelsea eröffnet wird.

Spielplan 1. Runde der Bundesliga 2016/2017

Der erste Spieltag der neuen Saison sieht wie folgt aus:

  • Rapid – Ried / 23.7. um 16 Uhr
  • Sturm – Salzburg / 23.7. um 18:30 Uhr
  • Altach – WAC / 23.7. um 18:30 Uhr
  • Mattersburg – Altach / 23.7. um 18:30 Uhr
  • St. Pölten – Austria / 24.7. 16:30 Uhr (live in ORF1)

Den Abschluss der ersten Runde bildet das Live-Spiel in ORF zwischen Aufsteiger St. Pölten und Austria Wien. Im ersten Spiel in der Bundesliga möchte sich der Klub aus Niederösterreich natürlich erstligatauglich präsentieren. Mit den Neuzugängen Vollnhofer (Vienna), Schütz (SV Grödig), Drazan (Lask), Lumu (Dordrecht) und Heerings (Cambuur) hat sich das Team von „Sir“ Karl Daxbacher in der Sommerpause verstärkt. Der Abgang von Cheikou Dieng zu Basaksehir in die Türkei wird St. Pölten mit Sicherheit schmerzen, da der Außenstürmer eine bombenstarke Vorsaison spielte.

Bei der Austria hat sich auf dem Transfermarkt mehr getan als beim Konkurrenten aus Niederösterreich. Mit Pires (Salzburg), Filipovic (Ried), Luxbacher (FAC), Gluhakovic (eigene Amateure), Borkovic (eigene Amateure) gibt es zwar nur fünf Neuzugängen, dafür haben wichtige Spieler wie Alexander Gorgon (aktuell noch vereinslos), Vance Sikov (Baku), Kevin Friesenbichler (zurück zu Benfica nach Leihe) oder Marco Meilinger (Aalborg) den Verein verlassen.

Die Zuseher können sich auf spannende Matches in der 1. Runde der Bundesliga Saison 2016/2017 freuen, bei der es auch neue Gesichter zu sehen gibt.

 

Erste Liga: Enges Titelduell zwischen LASK Linz und dem SKN St. Pölten

Während in der österreichischen Bundesliga wieder alles auf die Meisterschaft von Red Bull Salzburg hindeutet ist eine Klasse darunter in der “Sky go Erste Liga“ noch völlig offen, wer am Ende oben stehen und den Aufstieg feiern darf. Fünf Spieltage vor Schluss liegen mit LASK Linz und dem SKN St. Pölten zwei Teams gleichauf mit 65 Punkten an der Spitze, die sich vom Rest der Liga schon deutlich abgesetzt haben und den einzigen Aufsteiger in die Bundesliga im Endspurt unter sich ausmachen werden.

Führungsduo siegt im Gleichschritt

Linz unterstrich am Wochenende seine exzellente Form und blieb zum elften Mal ungeschlagen. Doch nicht nur das, sondern der LASK gewann von diesen elf Partien auch noch neun. So auch am Freitagabend, als bei Austria Klagenfurt ein sehr deutlicher 5:0-Sieg gelang. Fabiano brachte den Spitzenreiter, der nun das um vier Treffer bessere Torverhältnis gegenüber St. Pölten aufweist, nach 36 Minuten in Führung, doch es blieb zunächst noch spannend. Erst Mitte der zweiten Hälfte brachen bei den Gastgebern alle Dämme. Nach dem 2:0 durch Nikola Dovedan in der 68. Minute legten Maximilian Ullmann und zweimal Rene Gartler bis zur 84. Minute drei weitere Treffer zum Kantersieg nach.

Nicht ganz so deutlich, aber souverän holte St. Pölten beim drittplatzierten Wacker Innsbruck drei Punkte. Am Ende stand ein 2:0-Sieg gegen eine gute Innsbrucker Mannschaft, deren Aufstiegsträume sich bei nun zehn Punkten Rückstand auf das Führungsduo endgültig erledigt haben dürften. Cheikhou Dieng sorgte in der 20. Minute für die St. Pöltener Führung, die allerdings lange dünn blieb. Erst als Innsbrucks Sebastian Siller in der 73. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, wurde die Gegenwehr der Gastgeber weniger und Lukas Thürauer erzielte fünf Minuten später den Treffer zum 2:0-Endstand.

Austria Salzburg noch zu retten?

Nicht mehr ganz so viel Spannung verspricht im österreichischen Fußball-Unterhaus der Kampf gegen den Abstieg, denn für den Floridsdorfer AC wird es keine Rettung mehr geben. Bei Austria Lustenau gelang dem Schlusslicht nun zwar ein überraschendes 1:1, doch die 15 Punkte Rückstand ans rettende Ufer sind bei fünf ausstehenden Spielen allenfalls mit sehr viel Theorie noch aufzuholen. In der Praxis steht der erste Absteiger aber fest und ungeachtet der finanziellen Situation, die womöglich ohnehin einen Zwangsabstieg zur Folge haben wird, sieht es auch für Austria Salzburg nicht gut aus.

Die Austria kam nun im Prestigeduell gegen den FC Liefering nicht über ein 0:0 hinaus und liegt exakt jene sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer, die wegen Verstößen gegen die Lizenzbestimmungen abgezogen wurden. In erreichbarer Nähe ist für Salzburg ohnehin nur noch Austria Klagenfurt, während es bis zum viertletzten, dem SC Wiener Neustadt, schon zwölf Zähler Distanz sind. Der Bundesliga-Absteiger kann indes trotz des fast sicheren Klassenerhalts nicht mit dem Verlauf der Saison zufrieden sein und kassierte auch am 31. Spieltag wieder eine Niederlage – 2:4 beim Kapfenberger SV.

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Red Bull Salzburg vorzeitig Meister – Grödig noch zu retten?

Zum dritten Mal in Folge hat Red Bull Salzburg die Konkurrenz in der österreichischen Bundesliga auf die Plätze verwiesen. Schon nach dem 34. Spieltag stehen die Roten Bullen abermals als Meister fest. Mit Ruhm bekleckert hat sich die Mannschaft von Trainer Oscar Garcia bei ihrem Meisterstück zwar nicht, doch es war schon vor dem Heimspiel gegen Sturm Graz klar, dass ein Unentschieden zum Titel reichen würde.

Und da ein gutes Pferd bekanntlich nicht höher springt, als es unbedingt muss, ließ es Salzburg nach der frühen Führung durch Valon Berisha schon in der 15. Minute ruhig angehen und kassierte 20 Minuten vor dem Ende durch Bright Edomwonyi noch den Ausgleich zum 1:1. Graz nahm damit einem Punkt mit, der dem Team von Trainer Franco Foda zumindest noch theoretische Chancen auf Rang vier und damit die Europa League offen hält.

Austria Wien mit besten Chancen auf Rang drei

Die besten Karten im Rennen um den dritten Platz hat allerdings Austria Wien, das zwar das Führungsduo Salzburg und Rapid Wien in den letzten Monaten nicht mehr in Gefahr bringen konnte, nun aber mit einem 3:1 im Big-Point-Spiel gegen den FC Admira Wacker Rang sechs Punkte Vorsprung auf den vierten Platz hat. Zweimal Alexander Gorgon und Lucas Venuto sorgten für den Erfolg der Austria, der nach dem Anschlusstreffer durch Markus Wostry in der 59. Minute nur kurzzeitig wackelte. Der FC Admira hätte mit einem Sieg zur Austria aufschließen können, ist nun aber punktgleich mit Sturm Graz nur noch Fünfter und hat zudem das deutlich schlechtere Torverhältnis.

Ebenfalls ein Sechs-Punkte-Spiel gab es im Tabellenkeller zwischen der SV Ried und dem SV Grödig. Ried ging durch Dieter Elsneg in der 23. Minute in Führung und beseitigte mit dem Treffer zum 2:0-Endstand durch Thomas Fröschl in der 67. Minute die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Ried liegt nun neun Zähler vor Grödig, dem nur noch wenig Hoffnung bleibt, müssen doch die letzten beiden Spiele unbedingt gewonnen werden und zudem die sechs Punkte entfernte Konkurrenz mitspielen.

Grödig nur noch mit Minimalchance

Und dass überhaupt noch eine kleine Chance besteht, hat Grödig Rapid Wien und dem Wolfsberger AC zu verdanken, der in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Joachim Standfest beim SC Altach zum 1:1 ausglich. Altach, das zuvor durch Cesar Ortiz in Führung gegangen war, wäre mit einem Sieg sicher gerettet gewesen und benötigt nun noch einen Zähler zu definitiven Rettung.

Rapid Wien gewann derweil durch Tore von Mario Pavelic und Philipp Prosenik mit 2:0 beim SV Mattersburg, der wie Altach sechs Punkte vor Grödig liegt, allerdings über das deutlich schlechtere Torverhältnis verfügt.

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Österreich in EM 2016 Gruppe F

Die Auslosung der Gruppen der Fußball Europameisterschaft fand am Samstag den 12. Dezember in Paris statt. Das österreichische Nationalteam hatte das Losglück auf seiner Seite und trifft bei der Endrunde im Juni in Gruppe F auf Portugal, Island und Ungarn.

Der Spielplan der Mannschaft von Marcel Koller sieht wie folgt aus:

  • 14. Juni – Österreich vs Ungarn – 18 Uhr in Bordeaux
  • 18. Juni – Portugal vs Österreich – 21 Uhr in Paris
  • 22. Juni – Island vs Österreich – 18 Uhr in Saint-Denis

Somit eröffnet Österreich Gruppe F mit dem Spiel gegen die Ungarn in Bordeaux. Favorit ist laut diversen Medienberichten natürlich das Team um Superstar Cristiano Ronaldo. Die Portugiesen, die bei der WM in Brasilien bereits in der Gruppenphase scheiterten, wolllen unter Coach Bento unbedingt in die KO-Runde.

Das Team aus Island hat sich souverän für die Europameisterschaft qualifiziert und die Niederlande in der Quali-Gruppe zweimal besiegt. Auch die Türkei biss sich an den Isländern die Zähne aus. In einem Testspiel im Mai 2014 trennten sich Österreich und Island in einem intensiven Match mit 1:1.

Das letzte Duell zwischen Österreich und Ungarn find 2006 in Graz statt. Damals gewannen die Ungarn das freunschaftliche Aufeinandertreffen mit 2:1. Auf der ÖFB App könnt ihr euch alle Infos zum Nationalteam und der EM 2016 holen.